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Eine kleine Überraschung gab es gleich morgens am Bahnhof, denn der Zug, der nach Kassel fahren sollte wurde bestreikt und sollte eine halbe Stunde später abfahren. Zum Glück wurde kurzfristig ein anderer Zug bestreikt, so dass die Reise nach Kassel pünktlich losgehen konnte.
Untergebracht in der Kasseler Jugendherberge, nahe dem Stadtzentrum und am Rande der Grünanlage "Tannenwäldchen", bezog die Gruppe ihre Zimmer und verbrachte den Abend mit Unterrichtseinheiten.

Am nächsten Morgen führte ihr Weg zum Musseum für Sepulkralkultur, dieses Musseum widmet sich dem Tod in all seinen Facetten. Dort zu finden ist auch eine lebensgroße Wachsfigur, die einen toten Soldaten zeigt.
Konfi2011
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Alles hat seine Zeit
und jegliches Vornehmen
unter dem Himmel seine Stunde.
Geboren werden hat seine Zeit,
und Sterben hat seine Zeit;
Pflanzen hat seine Zeit,
und Gepflanztes ausreißen hat seine Zeit.
Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit;
Zerstören hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit.
Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit;
Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit.
(Prediger 3)

Konfirmandenunterricht hat auch seine Zeit.
Nur noch ein paar Wochen, dann werden Christin, Ann-Kristin, Michelle und Caroline sowie Christoph, Yannik, Marvin, Felix, Nico und Lennert nach fast zwei Jahren Unterricht konfirmiert.
Um den Vorstellungsgottesdienst vorzubereiten ist die Gruppe um Pfarrerin Frischholz für ein paar Tage nach Kassel gefahren. Das Thema ist „Helden“. Was sind Helden und was unterscheidet einen Helden von einem Vorbild oder einem Idol? Die Antworten darauf geben die Konfirmanden am 3. April in Oberasphe.

                                     

Konfi 2011
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Dieser Soldat liegt auch in einem Denkmal, das von Hans Sauter erbaut wurde, seine Geschichte wurde von einem Mitarbeiter des Museums erzählt. Neben dem Denkmal mit dem umstrittenen unbekannten toten Soldaten erbaute Hans Sauter 1953 den Dornenkranz aus Bronze, der an die Opfer des Faschismus erinnern soll. Auch das Rathaus mit dem Grundriss eines Brunnens besuchte die Gruppe, der Brunnen wurde abgerissen, da er von einem Juden erbaut wurde. So verging der zweite Tag mit einer sehr schönen und lehrreichen Stadtführung. Am letzten Tag mussten dann die Texte für den Gottesdienst gestaltet werden, sehr viel Arbeit, denn durch das neuerlehrnte Wissen sprudelte es nur so von Ideen.
Nach dem Mittagessen folgte die Abreise in Richtung Ederbergland, wo die Texte und Ablauf des Gottesdienstes bis zum 3. April einstudiert werden müssen. Am 10. April werden dann die Konfirmanden aus Eifa konfirmiert und am 17. April Oberasphe und Frohnhausen.

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Konfirmanden