Kirchen
Kirche Frohnhausen
Altar der Frohnhäuser Kirche
Kanzel der Frohnhäuser Kirche
Kirche Oberasphe
Innenraum der Kirche in Oberasphe
Kirche Eifa
Innenraum der Kirche in Eifa

In den Jahren 1705 bis 1706 herrschte in Eifa ein schrecklich kalter Winter, so weiss man von mündlichen Überlieferungen aus den Hatzfelder Heften.

Die Ernte konnte nicht eingefahren werden und den Bauern war es nicht möglich, sich rechtzeitig mit Brennholz aus den Wäldern zu versorgen, da bereits im September schon meterhoch Schnee lag.

Auch die Kircheneinrichtung musste teilweise verbrannt werden, damit die Menschen nicht erfroren.

Im Jahr 1711 wurde die Kirche aus Holz neu aufgebaut, erst 200 Jahre später würde sie dann aus Stein erbaut.

Besonderheiten der Eifaer Kirche ist zum Einen das große Altarkreuz und zum Anderen eine alte 90 Kg schwere Glocke, die im Kirchturm hängt und heute noch läutet. Auf ihr ist die Inschrift zu lesen: "Domine in diebus nostris da pacem. anno du XVIII III (1506).

In der evangelisch- luthrischen Kirche zu Frohnhausen haben seit Jahrhunderten die Menschen sich immer wieder zum Gottesdienst, zur Andacht und zum Gebet versammelt.

Die Grundsteinlegung der Kirche ist urkundlich nicht bekannt. Der Ort Frohnhausen ist jedoch erstmals 1108 urkundlich erwähnt.

Der Kirchenbau beeindruckt durch die außergewöhnlich dicken Mauern und die Fenster, besonders die kleinen Rundbogenfenster.

Von 1976 bis 1979 wurde die Kirche renoviert, dabei wurde nicht nur die Renaissance- Quadermalerei freigelegt, deren Originale im Chorraum auf der Kanzelseite zu sehen sind, sondern auch die rechteckige Fensternische gefunden.

Das Besondere dieser Malerei ist der weiß-grau-schwarze Farbton, Grisaille.

Auf dem Taufstein der Kirche befindet sich eine alte Jahreszahl: MVXII (1512).

Im Kirchturm hängt eine Glocke aus dem 14. Jahrhundert mit einem 10 cm großen Kreuzigungsrelief. Die Inschrift lautet: "Maria Johannes heis ich/ in Gottes namen leidet (läutet) man mich/ Unwetter varibe (vertreibe) ich."

Der älteste Teil der Oberasphe Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wobei wahrscheinlich ältere Bauteile verwendet wurden.

Der Dachboden über dem alten Kirchenraum diente in früheren Zeiten als Speichergeschoß für den Kirchenzehnten. Vom Frühjahr 1962 bis zum Frühjahr 1964 wurde die Kirche umgebaut, wobei ein Teil abgetragen und durch einen größeren ersetzt wurde.

Der verbleibende Teil wurde angehoben und in seiner Grundstellung versetzt. Eine weitere Baumaßnahme begann im Sommer 2003 mit Anbau eines Gemeinderaumes, Abstellraum, sanitäre Anlagen und die Gestaltung eines neuen Eingangsbereiches - die Ende 2004 soweit abgeschlossen wurde.

 

Freier Blick auf „alte“ Frohnhäuser Kirche