Vom Tod eines Angehörigen erfährt Pfarrerin Frischholz meistens von den Angehörigen. Sie ist aber auch bereit, den Sterbenden zu Hause zu begleiten. Ebenso möglich ist es, nach dem Eintreten des Todes darum zu bitten, den Segen über den Toten zu sprechen. Frau Frischholz wird dann gerne ins Trauerhaus kommen.
Hat sie von einem Sterbefall erfahren, wird sie sich umgehend mit den Angehörigen in Verbindung setzen und einen Termin für das Trauergespräch vereinbaren. In diesem Gespräch geht es darum, die Trauerfeier vorzubereiten. Die Pfarrerin wird nicht nur nach dem Leben des Verstorbenen fragen, um die persönliche Ansprache aufsetzen zu können, sondern auch auf den Ablauf und die Gestaltung der Trauerfeier eingehen. Die Lieder sind meistens klassische Kirchenlieder, die von der Orgel gespielt werden. Es kann aber auch auf Wunsch der Angehörigen ein besonders passendes Lied per CD eingespielt werden.
Die kirchliche Bestattung ist dann möglich, wenn der Verstorbene Mitglied der evangelischen Kirche war. Ist jemand ausgetreten und hat es versäumt, - aus welchen Gründen auch immer - wieder in die Kirche einzutreten, ist die kirchliche Bestattung trotzdem möglich. Der Pfarrerin sind dann die Gründe für die Bitte um kirchliche Bestattung zu schildern. Diese muss dann, wie es die Lebensordnung der evangelischen Kirche vorsieht, mit zwei Kirchenvorstehern darüber beraten, ob die Bitte um kirchliche Bestattung zu gewähren ist. Die besonderen Umstände des Todes sowie die Mitgliedschaft der nächsten Angehörigen sind bei der Entscheidung zu berücksichtigen.
Nach der Trauerfeier wird der Verstorbene im darauf folgenden Gottesdienst in die Fürbitte der Gemeinde aufgenommen. Die Pfarrerin ist auch gerne bereit, die Angehörigen nach der Trauerfeier wieder zu besuchen, um sie auch dann zu begleiten, wenn die Anteilnahme der Umgebung abklingt.
Was ist, wenn ein Angehöriger stirbt?
